Zeit der Pflege und Elternunterhalt

Mit steigender Lebenserwartung steigt die Zahl der Kranken- und Pflegebedürftigen und die Angst, selbst pflegebedürftig zu werden gewinnt immer mehr an Bedeutung. In Gesprächen mit Menschen in der Lebensmitte höre ich immer öfter, dass die eigene Pflegevorsorge eher eine untergeordnete Rolle spielt, während sich dieser Personenkreis  mehr sorgt ist, wie die Pflegesituation der eigenen Eltern zu stemmen ist.

Für junge Leute beginnt heute die konkrete Lebensplanung wesentlich später als dies in der Vergangenheit üblich war. Eine Vielzahl von Gründen führen zu Verzögerungen im Berufsleben. Das bewirkt, dass die berufliche Karriere,  Heirat, Familienplanung, Kinder und vielleicht ein eigenes Häuschen zeitlich nach hinten verschoben wird. Außerdem bringt das steigende Durchschnittsalter der Gesellschaft Veränderungen mit sich, auf die es zu reagieren gilt. Wer länger lebt, muss eher damit rechnen im Alter krank oder gar pflegebedürftig zu werden. Früher ist die Familie dafür eingesprungen, diese Strukturen finden wir heute eher selten vor. Sowohl die Kinder als auch deren Partner sind berufstätig, haben eine eigene Familie, eventuell finanzielle Verpflichtungen, z. B. für eine Immobilie und können somit die Pflege der Eltern nicht selbst übernehmen. Tritt diese Situation ein, kommen erhebliche finanzielle Belastungen auf die Betroffenen zu. Die Leistungen der gesetzlichen Pflegekasse reichen bei weitem nicht aus, was fehlt muss aus der eigenen Tasche bezahlt werden. Nicht nur die laufenden Einnahmen, sondern sehr schnell ist auch das lang angesparte Vermögen für die Pflegekosten aufgebraucht. Dann wird das Sozialamt tätig und über den Elternunterhalt die Kinder zu Kasse bitten.

Nehmen Sie selbstbestimmt die Dinge in die Hand und stellen Sie rechtzeitig die Weichen für sich, Ihre Familie, Ihre Kinder und Ihre Eltern. Die Generationen Beratung hält Lösungen für Sie bereit.